Kostenlos · Keine Anmeldung · Ohne Agentur-Kontakt

Macht Ihre SEO-Agentur wirklich gute Arbeit?

In 60 Sekunden bekommen Sie einen Score 0 bis 100, die Top-3 Red Flags und 5 konkrete Fragen für die nächste Agentur-Besprechung. Keine Anmeldung, keine Werbe-Mails, kein Vertrag.

Wir prüfen bis zu 19 öffentliche Signale: Content-Velocity, Rankings, Schema, Page-Speed, Backlinks, Accessibility (WCAG 2.2 / BFSG) und B2C-Rechtstexte bei Shops.

60 Sek. · bis zu 20 Indikatoren
Anonym · keine Daten gespeichert
DSGVO · Sofort-Ergebnis

Wir bewerten öffentliche Daten Ihrer Site, nicht die Personen Ihrer Agentur. Das Tool ist neutral, nicht konfrontativ.

Nur Ihre URL nötig. Mit oder ohne https:// · ohne www geht auch.

Sie zahlen seit Monaten und sehen kein Ergebnis?

Die häufigste Klage von DACH-KMU-Inhabern: Wir zahlen 1.500 bis 5.000 Euro monatlich, der Traffic steigt vielleicht, aber zusätzliche Aufträge bleiben aus. Eine unabhängige Marketing-Diagnose nach STEP/SEEDS® zeigt, wo der Hebel wirklich liegt, über alle 7 Marketing-Bereiche, mit 112 priorisierten Maßnahmen, ab 199 Euro einmalig (mit BAFA: ca. 40 Euro Eigenanteil).

Was ist ein Agentur-Check für SEO und Marketing?

Ein Agentur-Check (auch SEO-Agentur prüfen, Marketing-Agentur kontrollieren oder Agentur-Reports verstehen genannt) ist eine unabhängige Bewertung der öffentlich messbaren Arbeitsergebnisse Ihres Dienstleisters. Während Ihre Agentur jeden Monat einen SEO-Reporting-PDF schickt, voll mit Impressionen, Klickraten und Backlink-Zahlen, die schwer einzuordnen sind, analysiert dieser Scanner Ihre Website direkt und vergleicht sie mit branchenüblichen Qualitäts-Standards.

Wir prüfen bis zu 20 Indikatoren in bis zu 6 Kategorien: Content und Velocity (gibt es neue Artikel, sind Title-Tags und Meta-Descriptions sauber?), Technische Qualität (Page-Speed, Schema.org-Markup, Indexing-Status, Internal-Linking), Backlinks und Reporting-Signale (Spam-Backlink-Hinweise, Image-Alt-Coverage, strukturierte Trust-Elemente, Bewertungs-Widget bei lokalen KMU), Accessibility und BFSG (Screenreader-Kompatibilität, Formular-Labels, Überschriften-Hierarchie, Overlay-Antipattern), Rechtliche Signale B2C (Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular, wird nur geprüft wenn Shop-Signale erkannt werden) und Local SEO (LocalBusiness-Schema, Hreflang).

Das Ergebnis: ein Agentur-Score 0 bis 100, eine Verdict-Ampel, die Top-3 Red Flags sortiert nach Risiko und 5 bis 7 konkrete Fragen, die Sie in der nächsten Agentur-Besprechung stellen können.

Wichtig: Wir ersetzen keinen vollständigen SEO-Audit und keine Rechtsberatung. Wir zeigen Ihnen, ob Ihre Agentur die Basis-Hygiene erledigt. Wenn zwei Drittel der Indikatoren rot sind und Sie seit 12 Monaten 2.500 Euro monatlich zahlen, müssen Sie nicht der Held sein, der noch ein bisschen Geduld hat. Sie müssen Fragen stellen.

Was prüft dieser kostenlose Agentur-Check?

Unser Scanner analysiert bis zu 20 Indikatoren in bis zu 6 Kategorien, in unter 60 Sekunden, ohne Anmeldung, ohne Zugang zu Ihrer Agentur-Software.

1. Content und Velocity (3 Checks)

Erscheinen neue Inhalte regelmäßig (mindestens 4 Artikel in 90 Tagen)? Sind Title-Tags 30 bis 65 Zeichen lang und einzigartig? Sind Meta-Descriptions vollständig und uniq? Schwache Content-Velocity ist ein Top-Indiz, dass die Agentur nichts liefert.

2. Technische Qualität (4 Checks)

Page-Speed via Google PageSpeed Insights (Performance-Score mindestens 85 erwartet nach 6+ Monaten Betreuung). Schema.org-Markup vorhanden (mindestens 3 Typen)? Indexing sauber? Internal-Linking-Dichte ausreichend (durchschnittlich mindestens 15 interne Links pro Seite)?

3. Backlinks und Reporting-Signale (4 Checks)

Outbound-Links zu bekannten Spam-Domains (Casino, PBN, Article-Spinning)? Image-Alt-Coverage (mindestens 90 Prozent aller Bilder müssen Alt-Text haben)? Strukturierte Trust-Elemente sichtbar (Zertifikate, Auszeichnungen, transparente Über-uns-Sektion)? Bewertungs-Widget eingebunden (Google Reviews, ProvenExpert, Trusted Shops — nur bei lokalen KMU mit Öffnungszeiten oder Adresse)?

4. Accessibility und BFSG (5 Checks)

Ist das Sprach-Attribut (html[lang]) gesetzt (Screenreader-Basis)? Haben Formular-Felder zugängliche Labels (WCAG 3.3.2, Placeholder ist KEIN Ersatz)? Ist die Überschriften-Hierarchie sauber (eine h1, keine Sprünge)? Sind HTML5-Landmarks vorhanden (main, nav, header, footer)? RED FLAG bei Overlay-Tools (accessiBe/UserWay/AudioEye), juristisch kein Ersatz für strukturelle Barrierefreiheit.

BFSG-Pflicht ab Juni 2025 gilt vor allem für B2C-Angebote (E-Commerce, Buchungen, Kundenkonten, Kommunikation). Für B2B-Sites bleibt der Test freiwillig, liefert aber Reichweiten- und SEO-Vorteile.

5. Rechtliche Signale B2C (2 Checks, nur bei Shop-Kontext)

Aktiviert nur, wenn der Scanner B2C-Signale erkennt (Warenkorb, Checkout, Buttons wie "In den Warenkorb" oder "Jetzt kaufen", PayPal / Klarna / Amazon Pay, "inkl. MwSt."-Hinweise, Product-Schema). Prüfungen: ist die Widerrufsbelehrung nach §312g BGB verlinkt und erreichbar? Ist das Muster-Widerrufsformular (Anlage 2 zu Art. 246a §1 Abs. 2 EGBGB) verfügbar? Fehlen diese, verlängert sich die Widerrufsfrist automatisch auf 12 Monate + 14 Tage (§356 Abs. 3 BGB) und §14 UWG-Abmahnungen drohen.

6. Local SEO (2 Checks, nur bei lokaler Zielgruppe)

Aktiviert nur bei erkanntem NAP-Footprint (Adresse, PLZ, Ort im Text oder <address>-Element): LocalBusiness-Schema vorhanden? Hreflang korrekt bei DE/AT/CH-Mehrsprachigkeit?

Bonus: 5 bis 7 Fragen für Ihre Agentur

Nach dem Scan bekommen Sie konkret formulierte Fragen wie: Warum ist seit 90 Tagen kein neuer Blog-Artikel erschienen? Können Sie diese Outbound-Links erklären? Wann wurde zuletzt an der Page-Speed gearbeitet? Sie sind vorbereitet.

Warum lohnt sich ein Agentur-Check jetzt?

Eine Studie der Hochschule der Medien Stuttgart 2024 zeigt: 62 Prozent der DACH-KMU bewerten ihre Marketing-Agentur als unter den Erwartungen liegend, aber nur 18 Prozent kündigen den Vertrag aktiv. Die häufigsten Gründe: keine objektiven Bewertungskriterien, Angst vor Anbieter-Wechsel-Kosten, monatliche Reports voll mit Zahlen, die der Inhaber nicht einordnen kann.

Gleichzeitig hat sich der SEO-Reporting-Markt stark verändert: Was 2018 noch 100 Backlinks geschaffen als Erfolgs-Metrik galt, ist 2026 völlig irrelevant. Google bewertet seit 3 Jahren Backlink-Qualität deutlich stärker als -Quantität. Agenturen, die ihre Mitarbeiter nicht weiterbilden, liefern weiterhin Spam-Backlinks aus PBN-Netzwerken.

Drei akute Risiko-Vektoren 2026:

  1. AI-Visibility-Lücke: Agenturen, die kein Schema.org einbauen, blockieren Ihre Marke unbeabsichtigt in ChatGPT-, Perplexity- und Google-AI-Overviews-Zitaten. Sie verlieren Sichtbarkeit, ohne dass es im monatlichen Report auftaucht.
  2. Core-Web-Vitals-Strafen: Sites mit Performance-Score unter 60 werden seit Q3 2025 in DACH-SERPs deutlich abgewertet. Wenn Ihre Agentur seit 12 Monaten an SEO arbeitet und der Score steht bei 45, ist das kein SEO, das ist eine offene Baustelle.
  3. BFSG-Compliance-Risiko: Seit Juni 2025 sind viele B2C-Digital-Angebote (E-Commerce, Buchungssysteme, Kundenkonten, Kommunikation) zur Barrierefreiheit verpflichtet. Verstöße sind nach §14 UWG durch Mitbewerber abmahnbar. Wer stattdessen ein Overlay-Widget wie accessiBe oder UserWay installiert hat, hat die Barrieren nicht behoben, sondern verdeckt. Der Scanner detektiert bekannte Overlay-Skripte und markiert sie als RED FLAG. Strukturelle Barrierefreiheit (semantisches HTML, ARIA-Landmarks, Formular-Labels) ist die einzige juristisch tragfähige Antwort. B2B-Sites sind rechtlich nicht betroffen, profitieren aber von Reichweite und SEO.
  4. Widerrufsrecht-Falle bei B2C-Shops: Fehlt die Widerrufsbelehrung nach §312g BGB oder das Muster-Widerrufsformular (Anlage 2 zu Art. 246a §1 Abs. 2 EGBGB), verlängert sich die Widerrufsfrist automatisch auf 12 Monate + 14 Tage (§356 Abs. 3 BGB). Zusätzlich sind §14 UWG-Abmahnungen durch Mitbewerber üblich. Der Scanner prüft beide Elemente, wenn Shop-Signale erkannt werden. Eine gute Agentur weist ihre Shop-Kunden proaktiv darauf hin.

Dieser Scan kostet Sie 60 Sekunden, blockiert nichts und gibt Ihnen eine datengetriebene Grundlage für das nächste Agentur-Gespräch.

Häufige Fragen (FAQ)

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Agentur-Performance-Check.

Ja. 100 Prozent kostenlos, keine Anmeldung, keine Daten-Speicherung. Der Scanner ist Teil unserer Marketing-Diagnose-Methodik STEP/SEEDS®. Wenn Sie eine vollständige unabhängige Diagnose über alle 7 Marketing-Bereiche wollen, mit 112 priorisierten Maßnahmen statt einem Score, buchen Sie unsere bezahlte Diagnose ab 199 Euro (mit BAFA-Förderung ca. 40 Euro Eigenanteil).
Nein. Der Scanner liest nur öffentliche Website-Daten, die gleichen Informationen, die jeder Google-Crawler sieht. Ihre Agentur erfährt nichts davon.
Sofort sichtbares Ergebnis: Agentur-Score 0 bis 100 mit Verdict-Ampel, Top-3 Red Flags sortiert nach Risiko, 5 bis 7 konkrete Fragen für die nächste Agentur-Besprechung und einen Klartext-Bericht.
GRUEN (ab 75): Basis-Hygiene erfüllt, kein dringender Verdacht. GELB (50 bis 74): Gemischt, Nachfragen empfehlenswert. ROT (unter 50): Kritisch hinterfragen, mehrere fundamentale Hygiene-Themen werden nicht bedient.
Aus unseren ersten 100 Scans bei DACH-KMU mit aktivem Agentur-Vertrag:
  1. Keine neuen Inhalte in 90 Tagen (47 Prozent der Sites)
  2. Kein Schema.org-Markup (53 Prozent)
  3. Page-Speed-Score unter 60 (34 Prozent)
  4. Image-Alt-Coverage unter 50 Prozent (29 Prozent)
  5. Spam-Backlink-Hinweise (12 Prozent, kritisch wegen Google-Penalty-Risiko)
Teilweise. Bei sehr jungen Verträgen (unter 6 Monaten) ist die Content-Velocity noch nicht voll bewertbar. Aber Technische Qualität und Schema.org sollten schon nach 8 bis 12 Wochen messbar verbessert sein.
Ja. Tragen Sie nacheinander URLs der Agentur-Beispiel-Projekte ein und vergleichen Sie die Scores. Wenn die Best Cases einer Agentur bei 45 liegen, wissen Sie, was Sie erwartet.
SEO-Tools wie Sistrix oder Semrush zeigen Daten, sagen aber nicht, ob Ihre Agentur die Arbeit gut macht. Wir bewerten genau die Indikatoren, die direkt mit Agentur-Arbeit zusammenhängen, und liefern die Sprache für das Gespräch.
Nichts. Wir speichern keine Scan-Anfragen, keine URLs, keine Ergebnisse. Der Scan läuft live gegen die öffentliche Website. Server-Logs anonymisieren IP-Adressen nach 7 Tagen (DSGVO Art. 6 Abs. 1 lit. f).
Weder noch, zumindest nicht ohne Bauplan. GELB heißt: mehrere Indikatoren fehlen, aber nichts ist katastrophal. Wir empfehlen den Schritt zur unabhängigen Marketing-Diagnose ab 199 Euro. Erst dann entscheiden Sie rational, ob Sie wechseln, neu verhandeln oder bleiben.
Sistrix, SEMrush und SEObility sind etablierte SEO-Tools – Stand der Recherche: 2026-06-01, gemäss öffentlich verfügbarer Pricing-Seiten, Subscription ab ca. €99–399/Monat. Sie zeigen Daten: Rankings, Backlinks, Sichtbarkeitsindex. Sie sind starke Werkzeuge für SEO-Profis und beantworten die Frage: Wie ist meine Sichtbarkeit?

Agentur-Check beantwortet eine andere Frage: Macht meine Agentur ihre Arbeit?

Wir scannen bis zu 19 öffentlich messbare Signale in bis zu 6 Kategorien (Content-Velocity, Technik, Backlink-Hygiene, Accessibility/BFSG, Rechtliche B2C-Signale, Local SEO) und liefern:
  • Score 0–100 mit Ampel-Verdict (GRÜN / GELB / ROT)
  • Top-3 Red Flags
  • 5–7 konkrete Fragen, die Sie Ihrer Agentur im nächsten Termin stellen
Das ist kein Daten-Tool, sondern eine Diskussions-Grundlage für das nächste Agentur-Gespräch. Kostenlos, anonym, ohne Anmeldung. Die genannten Preise und Funktionen können sich kurzfristig ändern; die offiziellen Anbieter-Seiten sind massgeblich.
Fünf Static-Analysis-Signale direkt aus dem HTML, entlang WCAG 2.2 AA und EN 301 549:
  1. Sprach-Attribut auf <html> gesetzt und ISO-639/BCP-47 konform (WCAG 3.1.1)
  2. Formular-Labels auf allen Inputs, Selects, Textareas: explizite Labels,aria-label oder aria-labelledby, nicht nur Placeholder (WCAG 3.3.2)
  3. Überschriften-Hierarchie: genau eine <h1>, keine Sprünge wie h2 zu h4 (WCAG 1.3.1, 2.4.6)
  4. ARIA-Landmarks: semantische HTML5-Elemente <main>, <nav>, <header>, <footer> vorhanden (WCAG 1.3.1, 2.4.1)
  5. Overlay-Antipattern-Detektion: Erkennung von accessiBe, UserWay, AudioEye, EqualWeb, Eye-Able, MaxAccess als RED FLAG
Was der Scan nicht ersetzt: manueller Contrast-Check, Screenreader-Test mit NVDA/VoiceOver/JAWS, Tastatur-Navigation, Fokus-Management, Video-Untertitel-Prüfung. Der Agentur-Check liefert die Momentaufnahme, nicht die Dauerüberwachung.
Weil Overlays die Barrieren nicht beheben, sondern verdecken. Die US- Rechtsprechung 2021+ hat systematisch entschieden, dass Overlay-Tools kein Ersatz für strukturelle Barrierefreiheit sind (National Federation of the Blind vs. AccessiBe u.a.). Die deutsche BFSG-Logik folgt derselben Linie: nach §14 UWG kann ein Mitbewerber Ihre Site abmahnen, auch wenn ein Overlay installiert ist. Die Barrieren im darunter liegenden HTML bleiben bestehen. Zusätzlich verlieren viele Blind- und Sehbehinderte-Nutzer das Vertrauen in Overlays, weil sie ihre eigenen Screenreader-Einstellungen überschreiben. Der Scanner erkennt bekannte Overlay-Skripte und markiert sie als RED FLAG. Die einzige tragfähige Antwort ist strukturelle Barrierefreiheit: semantisches HTML, ARIA-Landmarks, explizite Formular-Labels, korrekte Überschriften-Hierarchie.
BFSG betrifft digitale Angebote im geschäftlichen Kontext für Verbraucher. Das umfasst nicht nur E-Commerce, sondern auch Buchungs-Systeme (Termin, Hotel, Restaurant), Banking, Ticketing, Kundenkonto-Bereiche, Video-Konferenz-Tools und Kommunikationsdienste. Ausnahmen: reine Info-Sites unter 2 Mio. Euro Jahresumsatz UND weniger als 10 Mitarbeiter (Kleinstunternehmen). Aber selbst wenn Sie rechtlich nicht betroffen sind: Barrierefreiheit erhöht Ihre Reichweite um bis zu 15 Prozent (Menschen mit Sehbehinderungen, Motor-Einschränkungen, temporären Handicaps) und verbessert SEO (Alt-Texte, semantische Überschriften). Der Scan zeigt Ihnen den Ist-Zustand neutral, ohne rechtliche Panik. Ob Sie handeln müssen oder wollen, entscheiden Sie.
Das ist die richtige Logik: Accessibility läuft für alle Sites, weil Sie auch als B2B-Anbieter Screenreader-Nutzer, Menschen mit Motorik-Einschränkungen und SEO-Vorteile haben. Die B2C-Rechts-Kategorie (Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufsformular) wird nur aktiviert, wenn der Scanner Shop-Signale erkennt (Warenkorb, Checkout, PayPal, "In den Warenkorb"-Buttons, "inkl. MwSt.", Product-Schema). Auf einer reinen Beratungs- oder Agentur-Site erscheinen diese Checks nicht, weil sie rechtlich nicht anwendbar sind (§312g BGB gilt für Fernabsatzverträge mit Verbrauchern).

Ähnliche Logik bei Local SEO: aktiviert nur bei erkanntem NAP-Footprint (Adresse, PLZ, Ort). Das Ziel ist ein ehrlicher Score, nicht ein Score der mit "zu viel" misst und dabei künstlich schlecht wirkt.
Formal ist die Widerrufsbelehrung Sache Ihres Anwalts oder Ihrer Rechtsberatung, nicht der SEO-Agentur. Aber eine gute Agentur denkt kundenzentrisch: sie merkt an, wenn im Footer ihres B2C-Shop-Kunden der Link zur Widerrufsbelehrung fehlt oder auf eine 404-Seite zeigt, weil diese Lücke zu Abmahn-Kosten und Umsatz-Verlust führt. Die Umsetzung übernimmt der Anwalt. Der Hinweis aber gehört zur Beratung, die eine professionelle SEO- oder Web-Agentur mit ihrem Kunden führt. Der Scanner macht diesen Blick transparent: wenn er die Widerrufsbelehrung nicht findet und Ihre Agentur nichts dazu sagt, ist das eine gute Gesprächs-Frage.

Glossar, Agentur-Check verstehen

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Agentur-Bewertung und Output-Qualität.

Gewichteter Mittelwert (0 bis 100) aus bis zu 6 Kategorien mit Basis-Verteilung: Content und Velocity (30 Prozent), Technische Qualität (35 Prozent), Backlinks und Reporting-Signale (25 Prozent), Accessibility und BFSG (10 Prozent). Zusätzlich, wenn Shop-Signale erkannt werden, Rechtliche Signale B2C (7 Prozent). Bei erkanntem NAP-Footprint zusätzlich Local SEO (8 Prozent). Aktive optionale Kategorien werden proportional aus den Basisgewichten entnommen, sodass die Summe stets 100 Prozent ergibt.
Frequenz neu veröffentlichter Inhalte. Industrie-Standard für aktiv betreute KMU-Sites: mindestens 4 Beiträge in 90 Tagen.
Eingehende Links von minderwertigen Domains (Casino, Pharma-Spam, PBN-Netzwerke). Lösen seit 2018 Google-Penalties aus (Manual Action oder algorithmische Abwertung).
Strukturierte Daten im HTML-Header (script type application/ld+json), die Google, ChatGPT, Perplexity und Bing helfen, Inhalt zu verstehen. Mindestens 3 Schema-Typen empfohlen: Organization, BreadcrumbList, Article oder Service.
Google-Metriken für Nutzererfahrung: LCP, INP, CLS. Sites mit roten Vitals werden seit März 2024 deutlich abgewertet.
Ob Ihre Seiten in Googles Index aufgenommen sind. Häufige Fehler: versehentliches noindex-Meta-Tag, gesperrte CSS/JS in robots.txt, fehlende Sitemap.
Anzahl interner Links pro Seite. Faustregel: mindestens 15 interne Links signalisieren saubere Site-Architektur.
Prozentsatz aller img-Tags mit nicht-leerem alt-Attribut. Empfohlen mindestens 90 Prozent. Pflicht durch BFSG ab Juni 2025.
Spezielles Schema.org-Markup für lokale KMU mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten. Pflicht für Local-SEO (Google Maps + Local Pack).
Indikator mit Status fail UND erhöhtem Risiko (Spam-Backlinks, fehlendes Schema, fehlendes LocalBusiness-Markup, fehlendes html[lang], Overlay-Antipattern-Detektion).
Deutsches Gesetz, das seit Juni 2025 gilt und viele digitale Produkte zur Barrierefreiheit verpflichtet (Umsetzung der EU-Richtlinie European Accessibility Act). Verstöße werden nach §14 UWG durch Mitbewerber abmahnbar. Betroffen sind primär B2C-Angebote: E-Commerce, Buchungs-Systeme, Banking, Kundenkonto-Bereiche, Kommunikationsdienste. Ausnahme: Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern UND unter 2 Mio. Euro Jahresumsatz. Reine B2B-Sites sind rechtlich nicht betroffen, gewinnen aber durch Barrierefreiheit an SEO-Qualität und Reichweite.
Gesetzliches Recht des Verbrauchers, einen im Fernabsatz geschlossenen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Der Unternehmer muss den Verbraucher darüber informieren (Widerrufsbelehrung) und ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung stellen. Fehlt die Belehrung, verlängert sich die Frist auf 12 Monate + 14 Tage (§356 Abs. 3 BGB). Der Scanner sucht Links auf typische URL-Pfade (/widerruf, /widerrufsbelehrung) und Link-Texte auf allen geprüften Seiten.
Anlage 2 zu Art. 246a §1 Abs. 2 EGBGB. Der Unternehmer muss dem Verbraucher ein vorformuliertes Widerrufsformular zur Verfügung stellen. Typische Umsetzung: PDF-Link neben oder auf der Widerrufsbelehrung-Seite. Fehlt es, kann eine Abmahnung nach §14 UWG folgen. Der Scanner erkennt Links mit "widerrufsformular", "muster-widerruf" oder englischem "model withdrawal form".
Web Content Accessibility Guidelines Version 2.2, Konformitätsstufe AA. Der internationale Standard, der von BFSG und EN 301 549 als technische Baseline referenziert wird. Deckt Kontrast, Tastatur-Bedienbarkeit, Screenreader-Kompatibilität, Fokus-Management und Formular-Labels ab. Der Agentur-Check prüft eine Static-Analysis-Teilmenge (5 Signale) direkt aus dem HTML, ohne Headless-Browser-Rendering.
Dritt-Anbieter-Widgets wie accessiBe, UserWay, AudioEye, EqualWeb, Eye-Able, MaxAccess, die versprechen, eine Site "AI-gestützt" barrierefrei zu machen. In der US-Rechtsprechung 2021+ wurden Overlays als Compliance-Ersatz systematisch abgelehnt (National Federation of the Blind vs. AccessiBe u.a.). Die deutsche BFSG-Logik folgt derselben Linie: Overlay = kein Ersatz für strukturelle Barrierefreiheit. Der Scanner erkennt bekannte Overlay-Skripte und markiert sie als RED FLAG.
Semantische HTML5-Elemente (<main>, <nav>, <header>, <footer>) oder deren ARIA-Äquivalente (role="main" etc.), die Screenreader-Nutzern erlauben, direkt zu den relevanten Bereichen der Seite zu springen (WCAG 1.3.1, 2.4.1). Ohne Landmarks müssen Nutzer die Navigation bei jedem Seitenaufruf linear durchgehen.
Die Grundlage dafür, dass Software wie NVDA, JAWS, VoiceOver, TalkBack Ihre Site vorlesen können. Basis-Signale: lang-Attribut auf <html> (WCAG 3.1.1), korrekte Überschriften-Hierarchie (WCAG 1.3.1), zugängliche Formular-Labels (WCAG 3.3.2), semantische Landmarks. Der Scanner prüft alle vier.
Jedes Formularfeld benötigt ein explizites Label: entweder <label for="...">, oder das Feld ist von einem <label> umschlossen, oder es hat aria-label / aria-labelledby. Placeholder-Text allein reicht nicht, er verschwindet bei Eingabe und ist für viele Screenreader nicht zugänglich. Diese Regel ist einer der meistverletzten BFSG-Punkte in DACH-KMU-Sites.

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