Marketing- und SEO-Scan kostenlos
Website-Adresse eingeben, der Scanner prüft live 4 Bereiche gleichzeitig: Google-Sichtbarkeit, Vertrauenssignale, Analytics-Tracking und KI-Sichtbarkeit. Ergebnis: echte Befunde statt einer Selbsteinschätzung.
Was dieser Scan nicht zeigt
Dieser Scan prüft 4 Dimensionen mit echten technischen Signalen, ist aber ein verkürzter Ausschnitt. Die vollständige STEP/SEEDS® Diagnose prüft 6 Marketing-Bereiche (SEO, Social Media, Paid Ads, Email-Marketing, CRM und Analytics) und liefert bis zu 112 priorisierte Maßnahmen mit Aufwand und erwartetem Effekt, nicht nur einen Score.
- 6 Marketing-Bereiche statt 4 Dimensionen
- Priorisierte Maßnahmen mit Aufwand und erwartetem Effekt
- Individuelle Fund-Stellen statt allgemeiner Hinweise
Wir haben die Probleme identifiziert. Die konkreten Umsetzungsschritte sind Teil der STEP/SEEDS® Diagnose.
Meinen Tarif herausfinden →Warum ein SEO-Check allein selten die eigentliche Frage beantwortet
Die meisten kostenlosen SEO-Checks messen ausschließlich technische Signale: Ladezeit, Meta-Tags, Überschriften-Struktur. Das ist nicht falsch, aber unvollständig. Eine Website kann technisch sauber sein und trotzdem wenig Umsatz bringen, weil an anderer Stelle die eigentliche Lücke liegt, zum Beispiel bei fehlenden Bewertungen, bei einem Analytics-Setup, das gar nicht existiert, oder bei fehlender Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen wie ChatGPT oder Perplexity.
STEP/SEEDS® ist deshalb ausdrücklich kein SEO-Tool, sondern eine Marketing-Diagnose-Methodik über 6 Bereiche: SEO, Social Media, Paid Ads, Email-Marketing, CRM und Analytics. Dieser kostenlose Scan bildet 4 dieser Dimensionen mit echten technischen Signalen ab, live von Ihrer Website abgerufen, nicht als Selbstauskunft.
Die 4 Dimensionen im Überblick
SEO-Grundlagen
Title-Tags, Meta-Descriptions, Page-Speed, Indexierung, interne Verlinkung, Content-Aktualität.
Vertrauenssignale
Zertifikate, Bewertungs-Widgets, Barrierefreiheit (WCAG/BFSG), rechtliche B2C-Pflichttexte bei Shops.
Analytics-Tracking
Ob überhaupt ein Mess-Tool wie Google Analytics, Matomo oder Plausible eingebunden ist.
KI-Sichtbarkeit (AEO)
Ob strukturierte Daten (Schema.org) vorhanden sind, die KI-Systeme lesen und zitieren können.
Wichtig zu verstehen: selbst wenn Ihre SEO-Grundlagen solide sind, kann Ihr Unternehmen trotzdem online kaum sichtbar bleiben, wenn keine Bewertungen vorhanden sind, niemand die Analytics-Zahlen kontrolliert (weil gar nicht getrackt wird) oder KI-Suchsysteme Sie nicht kennen. Erst das Zusammenspiel aller Dimensionen entscheidet über die tatsächliche Sichtbarkeit.
Was der PageSpeed-Wert wirklich bedeutet
Der Scanner ruft für die Dimension SEO-Grundlagen auch die Google-PageSpeed-Analyse ab und prüft damit dieselben Core Web Vitals, die Google seit 2021 als Rankingfaktor verwendet: Largest Contentful Paint (LCP, wie schnell der größte sichtbare Inhalt lädt), Interaction to Next Paint (INP, wie schnell die Seite auf Klicks reagiert) und Cumulative Layout Shift (CLS, wie stabil das Layout beim Laden bleibt). Ein niedriger PageSpeed-Wert bedeutet nicht automatisch ein schlechtes Ranking, aber er korreliert häufig mit einer höheren Absprungrate: Besucher verlassen langsame Seiten, bevor der Inhalt überhaupt sichtbar wird.
Deshalb ist die Ladezeit nur ein Teilaspekt der Dimension SEO-Grundlagen, nicht das gesamte Ergebnis. Title-Tags, Meta-Descriptions, die Indexierbarkeit über robots.txt und Sitemap sowie eine funktionierende interne Verlinkung fließen genauso in den Score ein wie die PageSpeed-Zahl.
Kostenlos ohne Anmeldung: was das für Ihre Daten bedeutet
Der Scan verlangt weder eine E-Mail-Adresse noch ein Nutzerkonto. Sie geben Ihre Website-Adresse ein, der Scanner ruft die öffentlich zugänglichen Seiten ab, genau wie es auch ein Google-Crawler tun würde, und zeigt das Ergebnis direkt im Browser. Es entsteht kein Nutzerprofil, keine Lead-Datenbank, kein Retargeting-Pixel. Das unterscheidet diesen Scan von vielen kostenlosen SEO-Tools, die im Hintergrund die E-Mail-Adresse als Gegenleistung für das Ergebnis erfassen.
Grenzen dieses Scans
Dieser Scan liest ausschließlich öffentlich zugängliche technische Signale Ihrer Website. Er kann deshalb nicht bewerten, wie gut Ihre Inhalte tatsächlich zu Ihrer Zielgruppe passen, wie Ihre Anzeigen auf Google Ads oder Meta performen, wie Ihre E-Mail-Liste aufgebaut ist oder ob Ihr CRM Leads sauber verarbeitet. Auch Wettbewerbsvergleiche oder eine Keyword-Recherche für Ihre Branche sind nicht Teil dieses kostenlosen Scans. Für diese Fragen ist die vollständige STEP/SEEDS® Diagnose gedacht, die alle 6 Marketing-Bereiche inklusive Wettbewerbsanalyse abdeckt.
SEO-Check, SEO-Audit oder vollständige Diagnose: was passt zu Ihrer Frage?
Die drei Begriffe werden online oft synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Tiefe. Ein SEO-Check wie dieser hier liefert eine schnelle Momentaufnahme über wenige technische Signale, in unter einer Minute, ohne Anmeldung. Ein SEO-Audit im klassischen Sinn geht tiefer: Keyword-Rankings, Backlink-Profil, Content-Lücken gegenüber Wettbewerbern, oft manuell durch eine Agentur erstellt und mit einem vierstelligen Preis verbunden. Die vollständige STEP/SEEDS® Diagnose geht noch weiter und behandelt SEO als nur einen von 6 Marketing-Bereichen, neben Social Media, Paid Ads, Email-Marketing, CRM und Analytics, mit bis zu 112 priorisierten Maßnahmen als Ergebnis. Wer nur wissen will, ob die technischen Grundlagen stimmen, ist mit diesem kostenlosen Check gut bedient. Wer eine vollständige Marketing-Strategie mit Priorisierung braucht, sollte direkt zur Diagnose greifen.
Dimension 1: SEO-Grundlagen im Detail
Diese Dimension fasst zwei technische Prüfbereiche zusammen: Content & Aktualität sowie technische SEO-Basis. Konkret prüft der Scanner, ob Title-Tag und Meta-Description vorhanden und sinnvoll lang sind, ob die Überschriften-Struktur (H1, H2) sauber aufgebaut ist, ob eine robots.txt und eine XML-Sitemap existieren und der Suchmaschine damit den Weg zur Indexierung zeigen, ob interne Links auf wichtige Unterseiten verweisen, und ob Bilder ein Alt-Attribut tragen. Dazu kommt die Google-PageSpeed-Analyse mit den Core Web Vitals.
Häufige Fehlerbilder: Ein fehlender oder doppelt verwendeter Title-Tag über mehrere Seiten hinweg, eine Meta-Description, die entweder leer ist oder von Google ohnehin überschrieben wird, weil sie zu lang oder zu generisch formuliert ist. Bei kleineren Unternehmensseiten fehlt außerdem regelmäßig die XML-Sitemap komplett, oder die robots.txt blockiert versehentlich Bereiche, die eigentlich gefunden werden sollen. Bei Bildern ist das fehlende Alt-Attribut der häufigste Einzelbefund, meist weil Bilder direkt aus einem Page-Builder ohne Nachbearbeitung übernommen wurden.
Was der PageSpeed-Wert konkret misst: Der Scanner gibt keinen eigenen Ladezeit-Wert aus, sondern übernimmt den Performance-Score aus Googles Lighthouse-Analyse, eine Kennzahl von 0 bis 100, die sich aus mehreren Einzelmetriken zusammensetzt. Ab einem Score von 85 gilt der Check als bestanden, zwischen 60 und 84 als teilweise erfüllt, darunter als nicht bestanden. Die zugrunde liegenden Core-Web-Vitals-Werte selbst, also LCP, INP und CLS im Detail, werden zusätzlich erfasst und in den Rohdaten mitgeliefert, fließen aber nicht separat in dieses Pass/Fail-Kriterium ein, sondern über den Lighthouse-Score. Der Lighthouse-Score ist damit eine Zusammenfassung, keine 1:1-Übersetzung der einzelnen Core-Web-Vitals-Schwellenwerte.
Typische Ursachen für einen niedrigen Score:unkomprimierte oder zu groß eingebundene Bilder, keine Bildoptimierung durch das CMS, zu viele externe Skripte (Chat-Widgets, Tracking-Pixel, Cookie-Banner-Anbieter), die alle beim Laden der Seite blockieren, sowie fehlendes Caching auf Serverseite. Nach unserer Erfahrung liegt die größte Stellschraube bei kleineren Unternehmensseiten fast immer bei Bildgröße und Anzahl der eingebundenen Drittanbieter-Skripte, seltener am Server selbst.
Was tun bei einem schwachen Ergebnis: Zuerst Title-Tag und Meta-Description auf jeder wichtigen Seite einzeln prüfen und individuell formulieren, statt eine Vorlage für alle Unterseiten zu verwenden. Danach die größten Bilddateien identifizieren und komprimieren, idealerweise im WebP-Format. Eine XML-Sitemap lässt sich bei den meisten CMS-Systemen mit einem Plugin in wenigen Minuten erzeugen und sollte anschließend in der Google Search Console eingereicht werden. Diese Schritte sind priorisierte Handlungsempfehlungen, keine Erfolgsgarantie: das tatsächliche Ranking hängt zusätzlich von Wettbewerbsdichte, Content-Qualität und weiteren Faktoren außerhalb dieses Scans ab.
Dimension 2: Vertrauenssignale im Detail
Diese Dimension ist die inhaltlich breiteste der 4 Dimensionen, weil sie mehrere Prüfbereiche des zugrunde liegenden Scanners bündelt: Backlink- und Reporting-Hygiene, Barrierefreiheit (Accessibility), rechtliche B2C-Signale bei erkannten Online-Shops und, sofern ein lokales Unternehmen erkannt wurde, Local-SEO-Signale. Der gemeinsame Nenner: alle diese Signale beeinflussen, ob ein Besucher oder eine Suchmaschine der Website vertraut.
Barrierefreiheit im Detail:Der Scanner prüft automatisiert gegen WCAG 2.2, unter anderem das Kriterium 1.1.1 (Textalternativen für Bilder: Trägt jedes bedeutungstragende Bild ein Alt-Attribut, während rein dekorative Bilder korrekt mit einem leeren Alt-Attribut ausgezeichnet sind), das Kriterium 1.4.3 (Farbkontrast: mindestens 4,5:1 für normalen Text, 3:1 für großen Text) und das Kriterium 2.4.4 (Linkzweck: trägt jeder Link einen für sich verständlichen, zugänglichen Namen statt nur „hier klicken“). Der Check läuft über eine echte automatisierte Prüfung (axe-core), nicht über eine grobe Heuristik, das ist ein Qualitätsunterschied zu vielen einfachen SEO-Checks. Wichtig zu wissen: nicht jedes WCAG-Kriterium lässt sich automatisiert prüfen. Ob zum Beispiel die inhaltliche Reihenfolge einer Seite für Screenreader-Nutzer wirklich sinnvoll ist (Kriterium 1.3.2), erfordert eine inhaltliche Bewertung und ist Teil einer manuellen Prüfung, nicht dieses automatisierten Scans.
Zum Verhältnis zum BFSG: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist seit dem 28. Juni 2025 vollständig in Kraft und verlangt von bestimmten Produkten und Dienstleistungen digitale Barrierefreiheit. Eine gesetzliche Ausnahme gilt für Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme, allerdings ausschließlich für Dienstleistungen, nicht für hergestellte oder verkaufte Produkte. Dieser Scan prüft technische WCAG-Signale unabhängig von Unternehmensgröße und wendet diese gesetzliche Ausnahme nicht automatisch an: die Befunde zeigen den technischen Ist-Zustand, ob im Einzelfall eine gesetzliche Pflicht oder eine Ausnahme greift, ist eine rechtliche Einzelfallfrage und keine Aussage, die dieser Scan trifft.
Rechtliche B2C-Signale: Wird auf der Website ein klares B2C-Verkaufssignal erkannt (zum Beispiel eine Produkt-Schema- Auszeichnung, ein Warenkorb oder Preisangaben mit Mehrwertsteuer- Hinweis), prüft der Scanner gezielt zwei Punkte: ob eine Widerrufsbelehrung verlinkt ist (§ 312g BGB, § 356 Abs. 3 BGB) und ob das gesetzliche Muster-Widerrufsformular verfügbar ist (Anlage 2 zu Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB). Diese beiden Punkte betreffen ausschließlich das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Andere rechtliche Pflichten wie das Impressum werden von diesem Scan nicht geprüft.
Was tun bei Lücken: Fehlende Alt-Attribute lassen sich meist ohne Entwickler direkt im CMS nachtragen. Kontrastprobleme betreffen häufig Buttons oder Textelemente mit zu hellem Grauton auf weißem Hintergrund und sind mit wenigen CSS-Anpassungen lösbar. Fehlt die Widerrufsbelehrung bei einem Shop, sollte das kurzfristig mit rechtlicher Unterstützung nachgeholt werden, da es sich um eine gesetzliche Pflicht und nicht nur um eine Empfehlung handelt.
Dimension 3: Analytics-Tracking im Detail
Diese Dimension ist der einzige Check, den es im zugrunde liegenden Scanner nicht bereits gab, weil er anders ansetzt als die übrigen Prüfungen: statt die Marketing-Ausführung eines Dritten zu bewerten, prüft er, ob der Websitebetreiber überhaupt misst, was auf seiner eigenen Seite passiert. Der Scanner ruft dazu die Startseite separat ab und sucht im HTML nach den technischen Signaturen gängiger Mess-Tools wie Google Analytics, Matomo oder Plausible.
Warum diese Dimension eigenständig ist: Eine Website kann bei SEO-Grundlagen und Vertrauenssignalen gut abschneiden und trotzdem folgenlos bleiben, wenn niemand die tatsächlichen Besucherzahlen, Absprungraten oder Conversion-Pfade auswertet. Entscheidungen über Marketing-Budget, Content-Priorität oder Werbeausgaben lassen sich ohne Datenbasis nur schätzen, nicht belegen.
Häufiges Fehlerbild: Nach unserer Erfahrung ist der häufigste Befund in dieser Dimension nicht ein falsch konfiguriertes Tracking, sondern das vollständige Fehlen jedes Mess-Tools, insbesondere bei Websites, die vor mehreren Jahren einmal erstellt und seither nicht mehr technisch betreut wurden. Der zweithäufigste Fall: ein Tracking-Snippet ist zwar im Code vorhanden, aber es ist unklar, ob es aktiv ausgewertet wird, das kann dieser Scan allerdings nicht feststellen, da er nur die technische Einbindung prüft, nicht die tatsächliche Nutzung des Dashboards dahinter.
Was der Scan nicht zeigt: Ob Conversion-Ziele korrekt eingerichtet sind, ob die erfassten Daten überhaupt ausgewertet werden, und ob die Datenschutz-Einwilligung (Consent Mode) korrekt vor der Datenerhebung eingeholt wird, sind Fragen, die über die reine Erkennung eines Tracking-Snippets hinausgehen und Teil einer vertieften Analytics-Prüfung wären.
Was tun bei fehlendem Tracking: Bereits die kostenlose Version eines Web-Analytics-Tools liefert eine erste belastbare Datenbasis. Wichtig ist dabei die datenschutzkonforme Einbindung: in Deutschland ist vor der Datenerhebung in aller Regel eine wirksame Einwilligung über ein Cookie-Consent-Tool notwendig. Wer bereits ein Tool einsetzt, sollte zusätzlich prüfen, ob die wichtigsten Ziele (Kontaktformular abgeschickt, Anruf-Button geklickt, Angebot angefragt) als Conversion hinterlegt sind, sonst bleiben die erfassten Daten reine Besucherzahlen ohne Aussage über den Geschäftserfolg.
Dimension 4: KI-Sichtbarkeit (AEO) im Detail
Diese Dimension prüft ein einzelnes, aber zunehmend wichtiges Signal: ob strukturierte Daten nach dem Schema.org-Standard, meist im JSON-LD-Format eingebunden, auf der Website vorhanden sind. Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Zusatzinformationen im Quellcode, die einer Suchmaschine oder einem KI-System erklären, was eine Seite tatsächlich enthält, zum Beispiel ein Unternehmen mit Adresse und Öffnungszeiten, ein Produkt mit Preis, oder eine Liste häufiger Fragen.
Warum das für Answer Engine Optimization zählt: Answer Engine Optimization, kurz AEO, beschreibt die Frage, ob KI-gestützte Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews Inhalte einer Website zuverlässig erfassen und in ihren Antworten zitieren können. Strukturierte Daten erleichtern genau das: sie geben Kontext, den ein System sonst erst aus unstrukturiertem Fließtext erschließen müsste. Eine Website ohne jedes Schema.org-Markup ist für diese Systeme technisch schwerer greifbar, unabhängig davon, wie gut der eigentliche Text geschrieben ist.
Wichtige Einordnung zu FAQ-Schema: Ein häufiges Missverständnis betrifft FAQ-strukturierte Daten. Der reine Google-Suchergebnis-Effekt, also das aufklappbare FAQ-Snippet direkt im Suchergebnis, wurde von Google im Mai 2026 aus der Google-Suche entfernt. Das FAQPage-Schema als solches ist weiterhin gültiges Schema.org-Markup und schadet nicht, sein praktischer Nutzen liegt heute jedoch primär darin, KI-Systemen strukturierten Kontext zu liefern, den diese für Zitate und Antworten nutzen können, nicht mehr in einem sichtbaren Rich-Snippet in der klassischen Google-Suche.
Was tun bei fehlendem Markup: Für die meisten kleineren Unternehmensseiten ist die Organization- oder LocalBusiness-Auszeichnung der sinnvollste erste Schritt, sie beschreibt grundlegende Unternehmensdaten wie Name, Adresse und Kontaktmöglichkeiten in strukturierter Form. Viele CMS-Systeme bieten dafür fertige Plugins an, sodass keine eigene Entwicklung nötig ist. Wichtig: strukturierte Daten sollten ausschließlich Inhalte beschreiben, die auch tatsächlich sichtbar auf der Seite vorhanden sind, erfundene oder nicht existierende Bewertungen und Kennzahlen in strukturierten Daten zu hinterlegen, verstößt gegen die Richtlinien der Suchmaschinen und kann zu Abstrafungen führen.
Methodik: wie der Scanner technisch arbeitet
Der Scan basiert auf demselben Prüf-Kern, den STEP/SEEDS® auch für den separaten Agentur-Check verwendet, hier zusammengefasst auf 4 client-orientierte Dimensionen. Technisch laufen dabei zwei unabhängige Abrufe: einmal ruft der Scanner mehrere Seiten der eingegebenen Website ab und wertet den HTML-Quellcode direkt aus (Title-Tags, Überschriften, Schema.org-Markup, interne Links, Alt-Attribute, Accessibility-Signale), einmal wird zusätzlich die öffentliche Google-PageSpeed-Insights-API angefragt, um den Lighthouse-Performance-Score und die zugrunde liegenden Core-Web-Vitals-Rohwerte zu erhalten.
Jeder einzelne Prüfpunkt bekommt einen von drei Status: bestanden, teilweise erfüllt oder nicht bestanden. Aus diesen Einzelstatus wird pro Dimension ein Prozentwert berechnet, ein bestandener Check zählt voll, ein teilweise erfüllter zur Hälfte, ein nicht bestandener Check zählt nicht. Der Gesamt-Score ist der Durchschnitt der 4 Dimensions-Prozentwerte.
Grenzen dieser Methodik: Ein automatisierter Scan kann ausschließlich prüfen, was sich aus öffentlich zugänglichem Code und öffentlich abrufbaren Daten ableiten lässt. Er kann nicht bewerten, ob Texte inhaltlich überzeugend sind, ob eine Zielgruppenansprache stimmt, oder ob interne Prozesse wie Lead-Nachverfolgung funktionieren. Ebenso kann er nicht jedes WCAG-Kriterium prüfen, manche erfordern eine inhaltliche, manuelle Bewertung. Die Ergebnisse sind priorisierte Handlungsempfehlungen auf Basis automatisiert messbarer Signale, keine Garantie für ein bestimmtes Ranking, eine bestimmte Besucherzahl oder einen bestimmten Umsatzeffekt.
KI kommt in diesem Scan ausschließlich als analytisches Hilfsmittel zum Einsatz, etwa bei der Formulierung der Befund-Texte auf Basis der technisch gemessenen Werte. Die zugrunde liegenden Prüfregeln selbst (Schwellenwerte, WCAG-Kriterien, rechtliche Referenzen) sind fest hinterlegt und werden nicht von einer KI eigenständig entschieden.
Häufige Fragen (FAQ)
Ist der Check wirklich kostenlos?
Ja, 100 Prozent kostenlos, keine Anmeldung, keine Kreditkarte. Der Scanner liest nur öffentliche Daten Ihrer Website, so wie sie auch ein Google-Crawler sieht, und ist Teil der STEP/SEEDS® Marketing-Diagnose-Methodik. Wenn Sie die vollständige Diagnose über alle 6 Marketing-Bereiche wollen, buchen Sie diese separat ab 199 €.
Was unterscheidet den Check von der vollständigen Diagnose?
Dieser Check scannt Ihre Website live über 4 Dimensionen: SEO-Grundlagen, Vertrauenssignale, Analytics-Tracking und KI-Sichtbarkeit, und zeigt echte Befunde statt einer Selbsteinschätzung. Die vollständige STEP/SEEDS® Diagnose ab 199 € prüft dagegen 6 Marketing-Bereiche (SEO, Social Media, Paid Ads, Email, CRM, Analytics) und liefert bis zu 112 priorisierte Maßnahmen. Der Check zeigt die Symptome, die Diagnose liefert den Behandlungsplan.
Ist das ein SEO-Tool?
Nein. SEO ist nur eine von 4 Dimensionen, die dieser Check prüft. STEP/SEEDS® ist ausdrücklich kein SEO-Tool, sondern eine Marketing-Diagnose-Methodik über 6 Bereiche: SEO, Social Media, Paid Ads, Email, CRM und Analytics. Ein reiner SEO-Scan würde nur einen Bruchteil der tatsächlichen Marketing-Lücken zeigen. Dieser Check bezieht deshalb bewusst Vertrauenssignale, Analytics-Tracking und KI-Sichtbarkeit mit ein.
Was bedeutet KI-Sichtbarkeit oder AEO in diesem Zusammenhang?
AEO steht für Answer Engine Optimization, also die Frage, ob KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity Ihre Website lesen und zitieren können. Der Check prüft dazu, ob strukturierte Daten (Schema.org) auf Ihrer Website vorhanden sind. Für eine technische 22-Signale-Tiefenprüfung inklusive Live-LLM-Test gibt es den separaten AI-Readiness Check.
Wie wird das Ergebnis berechnet?
Der Scanner ruft Ihre Website live ab und prüft technische Signale in 4 Dimensionen: SEO-Grundlagen (Title-Tags, Meta-Descriptions, Page-Speed, Indexierung), Vertrauenssignale (Trust-Elemente, Bewertungs-Widgets, Barrierefreiheit), Analytics-Tracking (ist ein Mess-Tool wie Google Analytics eingebunden?) und KI-Sichtbarkeit (Schema.org-Markup). Jede Dimension bekommt einen Prozentwert aus den tatsächlichen Befunden, keine Selbstauskunft.
Was passiert mit meiner URL nach dem Scan?
Der Scan läuft live gegen die öffentliche Website. Das Ergebnis wird 30 Tage gespeichert, damit Sie den Report erneut aufrufen können, und danach automatisch gelöscht.
Wie lange dauert der Scan?
In der Regel 20 bis 60 Sekunden, abhängig davon, wie schnell Ihre Website antwortet. Der Scanner ruft mehrere Seiten Ihrer Website ab und wartet zusätzlich auf die Google-PageSpeed- Analyse, das braucht etwas mehr Zeit als eine reine Fragebogen-Auswertung.
Warum deckt der Check nicht nur SEO ab, obwohl ich nach einem SEO-Check gesucht habe?
Weil SEO allein selten das eigentliche Problem ist. In den bisher erstellten STEP/SEEDS® Diagnosen zeigt sich regelmäßig: eine Website kann technisch sauberes SEO haben und trotzdem wenig Umsatz bringen, weil Vertrauenssignale, Analytics-Tracking oder die Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen fehlen. Der Scan prüft deshalb bewusst mehrere Dimensionen, auch wenn die Suchanfrage, die Sie hierher geführt hat, oft nur SEO nennt.
Prüft der Scan auch die Ladezeit meiner Website?
Ja, als Teil der Dimension SEO-Grundlagen. Der Scanner ruft dafür Googles PageSpeed-Insights-API auf und übernimmt den Lighthouse-Performance-Score (0 bis 100). Ab 85 Punkten gilt der Check als bestanden, zwischen 60 und 84 als teilweise erfüllt, darunter als nicht bestanden. Die Core-Web-Vitals-Rohwerte (LCP, INP, CLS) werden zusätzlich erfasst, fließen aber über den Lighthouse-Score und nicht als eigene Einzelkriterien in dieses Ergebnis ein.
Was genau bedeuten LCP, INP und CLS?
Das sind die drei Core Web Vitals. LCP (Largest Contentful Paint) misst, wie schnell der größte sichtbare Inhalt lädt, gut ist ein Wert bis 2,5 Sekunden. INP (Interaction to Next Paint) misst, wie schnell die Seite auf einen Klick reagiert, gut ist ein Wert bis 200 Millisekunden. CLS (Cumulative Layout Shift) misst, wie stabil das Layout beim Laden bleibt, gut ist ein Wert bis 0,1. INP hat im März 2024 die frühere Kennzahl FID abgelöst.
Prüft der Scan die Barrierefreiheit meiner Website nach WCAG?
Ja, im Rahmen der Dimension Vertrauenssignale prüft der Scanner unter anderem automatisiert gegen WCAG 2.2, etwa Textalternativen für Bilder (Kriterium 1.1.1), Mindest-Farbkontraste (Kriterium 1.4.3, mindestens 4,5:1 für normalen Text) und ob Links einen zugänglichen Namen tragen (Kriterium 2.4.4). Nicht jedes WCAG-Kriterium lässt sich automatisiert prüfen: ob zum Beispiel die inhaltliche Reihenfolge einer Seite für Screenreader-Nutzer sinnvoll ist, erfordert eine inhaltliche, manuelle Bewertung und ist nicht Teil dieses Scans.
Gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auch für mein Unternehmen?
Das BFSG ist seit dem 28. Juni 2025 vollständig in Kraft. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme sind ausgenommen, allerdings nur für Dienstleistungen, nicht für Produkte. Dieser Scan prüft technische WCAG-Signale unabhängig von der Unternehmensgröße und wendet diese gesetzliche Ausnahme nicht automatisch an. Ob im Einzelfall eine Pflicht oder eine Ausnahme gilt, ist eine rechtliche Frage, die dieser Scan nicht beantwortet.
Prüft der Scan auch das Impressum oder andere rechtliche Pflichtangaben?
Nein. Die Dimension Vertrauenssignale prüft bei erkannten Online-Shops ausschließlich zwei konkrete Punkte rund um das Widerrufsrecht: ob eine Widerrufsbelehrung verlinkt ist und ob das gesetzliche Muster-Widerrufsformular verfügbar ist. Impressum, Datenschutzerklärung oder sonstige Anbieterkennzeichnungspflichten sind nicht Teil dieses Scans.
Bringt mir FAQ-strukturierte Daten (FAQ-Schema) noch etwas, wenn Google das Rich-Snippet entfernt hat?
Das sichtbare FAQ-Rich-Snippet direkt in den Google-Suchergebnissen wurde im Mai 2026 entfernt. Das FAQPage-Schema.org-Markup selbst ist weiterhin gültig und technisch korrekt, sein Nutzen liegt heute jedoch vor allem darin, KI-Systemen wie ChatGPT oder Perplexity strukturierten Kontext für Zitate zu liefern, nicht mehr in einem eigenen Snippet in der klassischen Google-Suche.
Glossar
LCP (Largest Contentful Paint)
Misst, wie lange es dauert, bis das größte sichtbare Element einer Seite (meist ein Bild oder eine Überschrift) vollständig geladen ist. Als gut gilt ein Wert bis 2,5 Sekunden, als verbesserungswürdig 2,5 bis 4 Sekunden, darüber als schlecht.
INP (Interaction to Next Paint)
Misst, wie schnell eine Seite auf eine Nutzer-Interaktion wie einen Klick reagiert. Als gut gilt ein Wert bis 200 Millisekunden, als verbesserungswürdig 200 bis 500 Millisekunden, darüber als schlecht. INP hat im März 2024 die vorherige Kennzahl FID (First Input Delay) als offizieller Core Web Vital abgelöst.
CLS (Cumulative Layout Shift)
Misst, wie stark sich Elemente einer Seite noch verschieben, während sie lädt, zum Beispiel wenn ein Text nach unten springt, weil darüber verspätet ein Bild nachlädt. Als gut gilt ein Wert bis 0,1, als verbesserungswürdig 0,1 bis 0,25, darüber als schlecht.
Core Web Vitals
Sammelbegriff für LCP, INP und CLS, die drei zentralen Kennzahlen, mit denen Google seit 2021 die Nutzererfahrung einer Seite als einen von mehreren Rankingfaktoren bewertet.
Schema.org / JSON-LD
Schema.org ist ein gemeinsamer Standard von Google, Microsoft und weiteren Suchmaschinen-Betreibern für strukturierte Daten. JSON-LD ist das gängigste Format, in dem diese Daten in den Quellcode einer Seite eingebettet werden, meist unsichtbar für den Besucher, aber lesbar für Suchmaschinen und KI-Systeme.
AEO (Answer Engine Optimization)
Die Optimierung einer Website darauf, von KI-gestützten Antwortsystemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews zuverlässig erfasst und zitiert zu werden, im Unterschied zur klassischen Suchmaschinenoptimierung, die auf Rankings in einer Ergebnisliste zielt.
WCAG (Web Content Accessibility Guidelines)
Internationaler Standard für digitale Barrierefreiheit, aktuell in Version 2.2. Definiert konkrete Erfolgskriterien in drei Stufen (A, AA, AAA), zum Beispiel Mindest-Farbkontraste oder Textalternativen für Bilder.
BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz)
Deutsches Gesetz, seit dem 28. Juni 2025 vollständig in Kraft, das digitale Barrierefreiheit für bestimmte Produkte und Dienstleistungen vorschreibt. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind für ihre Dienstleistungen ausgenommen, nicht jedoch für Produkte.
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